Bindehautentzündung und seine Folgen – Augen auf und durch
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Das Elternsein birgt doch immer wieder neue Überraschungen. Besonders was das Thema Krankheiten angeht. Wir hatten uns in den letzten Monaten ja schon damit abgefunden, dass unser Kind die ein oder andere Erkältung aus dem Kindergarten mitbringt. Unser Arzt sagte das in Monaten mit „R“ die Kleinen besonders empfindlich sind. Ich kann behaupten das Unsere bis jetzt alle Monate mit „R“ mitgenommen hat. Selbstverständlich sind Mama und Papa auch nicht ganz immun und auch uns hatte es mittelschwer erwischt. Jetzt erreichte uns aber etwas, was wir bis jetzt in diesem Ausmaß noch nicht kannten. Eine Bindehautentzündung.

Wie fing es an?

Wie schon erwähnt hat unsere Kleine praktisch einen Dauerschnupfen, der mal leichter und mal stärker ist. Am Wochenende entdecken wir dann im eine kleinen Sekretpunkt am Auge. „Ok“ haben wir gedacht, das kommt vom Schnupfen und es ist irgendwie „Schnott“ durch den Tränenkanal ins Auge gelangt.
Leider war der Punkt aber keine Einzelfall und trat nach einiger Zeit auch am anderen Auge auf. Außerdem wurde es immer mehr und die Kurze beschwerte sich über ein leichtes jucken und unangenehmes Gefühl in den Augen. Unterhalb des Auges schwollen die Tränensäcke und waren leicht gerötet. Dummerweise ließ sich unser Kind nicht davon abbringen am Auge zu reiben, was die Sache auch nicht besser gemacht hat.

Was kann ich tun? Hilfe bei einer Bindehautentzündung?

Irgendwann hatte meine Frau auch schon mal ein etwas gereiztes Auge. Die Apothekerin hat ihr Euphrasia empfohlen. Das sind Augentropfen auf natürlicher Basis. Sie hatten bei ihr gut geholfen. Also haben wir sie bei unserem Kind angewendet. Es brachte aber leider nicht den gewünschten Erfolg. In Internet stand, dass eine Bindehautentzündung in der Regel nach 5 Tagen wieder weg ist. Da es aber an keinem Tag besser wurde, sonder immer schlimmer,  sind wir gleich am nächsten Werktag zum Arzt gegangen. Dieser bestätigte unsere Vorahnung und sagte, dass wir heute schon die Fünften wäre. Da liegt wohl etwas in der Luft;-)
Es bestätigte uns, dass Euphrasia zwar nicht schlecht ist, aber in dem Stadium nicht mehr ausreichend. Er hat der Kleinen dann Kanamytrex verschrieben. Eine Woche kein Kindergarten, da bei einer Bindehautentzündung Ansteckungsgefahr besteht.  Auf getrennte Handtücher und verstärkte Handhygiene sind wir dann schon selber gekommen.
Der Doktor brachte uns auch auf ein weiteres Thema. Es kann sich natürlich auch um eine Allergie handeln. Am Wochenende, als alles begann, hat es einen Wetterumschwung gegeben und die Sonne schien bei frühlingshaften Temperaturen.
Ich will es ja nicht hoffen, weil weder meine Frau noch ich auf irgendetwas allergisch reagieren. Aber das bedeutet ja nicht, dass es unser Kind nicht treffen kann.

Ist eine Besserung in Sicht?

Heute nimmt unsere Tochter den zweiten Tag Kanamytrex und es ist schon eine Besserung in Sicht. Die Tränensäcke sind zwar noch immer rot und geschwollen, aber es tritt kaum noch Sekret aus den Augen. Ich hoffe wir bekommen die Bindehautentzündung in den Griff. Der Weg scheint richtig zu sein.

Wie es weiter geht, werde ich hier schreiben.

In diesem Sinne, Gesundheit!Euer Papa Torsten

Ein Kommentar

  1. Ein schöner Blog, um mal einige Erfahrungen von anderen Eltern und deren Kindern zu zu lesen. Solche Beiträge helfen dabei ratlosen oder besorgten Eltern Mut zu machen. Weiter so!

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