Endlich trocken – so hat es bei uns geklappt
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trockenMir ist klar, dass alle Kinder verschieden sind. Einige werden von ganz alleine trocken, andere erst ganz spät. Unsere Kurze ist jetzt etwas über 4 Jahre. Tagsüber geht sie schon seit längerem alleine auf’s Klo, nur Nachts haben wir ihr vorsichtshalber immer noch eine Windel angezogen. Wenn diese um war, sah sie niemals einen Grund Nachts aufzustehen und aufs Klo zu gehen. Wenn keine um war, sah sie auch keinen Grund und das Bett war nass. Also mussten wir sie langsam hinführen.

Die Vorbereitungen um trocken zu werden

Bevor sie schlafen geht, muss sie natürlich nochmal die Toilette besuchen. Es kommt auch immer etwas. Auch wenn sie sagt, dass sie nicht muss, Konsequenz ist da das erste Gebot Zu Anfang hatte sie natürlich noch eine Windel um. Bevor meine Frau und ich dann ins Bett gegangen sind haben wir die Kleine nochmal geweckt. Das war nicht immer leicht, weil sie dann natürlich immer gesagt hat, dass sie nicht muss. Es wurde sich mit Händen und Füßen gewehrt. Kein Thema: hochheben, ins Badezimmer tragen, Windel runter und einfach auf das Klo setzen. Ein paar aufmunternde Worte – es doch einfach mal zu probieren, vielleicht kommt ja was -, haben in den meisten Fällen gut geholfen. Natürlich wurde auch mal geschrien und einfach wieder vom Klo gesprungen. Wir haben sie dann nicht gezwungen und es einfach mit einem „Schade, morgen versuchen wir es wieder“ hingenommen.

Die Belohnung

Selbstverständlich musste es zwischendurch ein paar Motivationsschübe geben. In unserem Fall haben wir einfach ihre Freundin „Lillifee“ mit ins Spiel gebracht. Es kann natürlich auch Tinkerbell, Kaptain Jack oder irgendeine andere Prinzessin sein. Hauptsache die Person, die zur Zeit am angesagtesten ist. Immer wenn es ein Erfolgserlebnis gab, hat Lillifee am nächsten Morgen einen Brief geschrieben und ein kleines Geschenk abgegeben. Wir haben einfach ein paar Glitzersteine gekauft, darauf steht unsere Kurze total. Natürlich gab es nicht nur Glitzersteine bei echten Erfolgserlebnissen. Es gab auch schon einen Brief, wenn die Windel „fast trocken“ war. Wir haben halt langsam daraufhin gearbeitet.

Der Erfolg

Eine Woche lang haben wir dann gesagt, für wie viele Nächte noch Windeln da sind. So konnte sie sich auf die erste Nacht „ohne“ vorbereiten. Und was soll ich sagen ?! ES HATTE FUNKTIONIERT! Sie war trocken. Da hat Lillifee natürlich ein extra dickes Geschenk gebracht. Das Ganze ist jetzt ein paar Wochen her und es klappt immer noch super. Als sie einmal krank war, ging was ins Bettchen. Da haben wir ihr dann nochmal eine Windel umgetan. Am nächsten Tag aber wieder keine. Hat auch super funktioniert.

Das Rèsumè

„Trocken werden“ war ein voller Erfolg und in Nachhinein sehr einfach. Kleine Belohnungen haben die Sache mit Sicherheit vereinfacht und es war von Vorteil, dass ihre Freundin „Lillifee“ sie dabei unterstützt hat. Geduld, Ruhe und Konsequenz müssen allerdings genug vorhaben sein. Kleine Rückschläge kann es immer geben.

Probleme mit dem Stuhlgang wurden ebenfalls durch kleine Belohnungen beseitigt. Manchmal konnte sie tagelang nicht Kacka machen. Wir hatten den Anschein, dass sie irgendwie Angst davor hatte sich dazu auf das Klo zu setzen. Gezwungen haben wir sie dazu aber nie, wenn sie eine Windel wollte, hat sie sie bekommen.

Ich weiß, alle Kinder sind anderes und jede Familie hat ihre eigene Technik. In diesem Beitrag wollte ich einmal vorstellen wie es bei uns funktioniert hat trocken zu werden. Vielleicht ist es für den ein oder anderen ja eine kleine Hilfe.

Schöne Grüße

Papa Torsten

Hier noch ein paar Sprüche unserer Kleinen:

Püppi: „Papa, du ….“

Püppi: „Oh, … jetzt hätte ich fast Blödmann gesagt!“

Püppi: „Wenn ich groß bin will ich Kutscher, Arzt und Fee werden.“

Papa: „Ja? … nicht schlecht“

Püppi: „Herr Specht!“

Püppi: „Guck mal, ich hab ein Baby … sie heißt Mozzarella“

Püppi: „Ah, mein Lieblingsobst, … Gurken!“

Ein Kommentar

  1. Ein sehr lesenswerter und empfehlenswerter Artikel, noch dazu ein schöner und informativer Blog. Wir sind dabei unseren kleinen Sohnemann von den Windeln abzugewöhnen, und ich finde die Tipps sind sehr hilfreich. Ich kann es kaum erwarten, die auszuprobieren. Wir haben es so weit geschafft den Kleinen dazu zu bewegen, dass er uns sagt, wann er auf Töpfchen muss. Immerhin klappt es mit 16 Monaten ganz gut. Ohne Windel klappt es noch nicht.

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