Schubladenschätze
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Ich glaube, das kennt ihr auch. Denkt doch einfach mal an eure Kindheit zurück. Mama ist gerade im Keller und Papa bei der Arbeit. Ihr habt euch schon immer gewundert warum die Beiden immer wieder zu dem Schränkchen gegangen sind und anschließend ein knisterndes Papier geöffnet haben. Dann, als keiner im Raum war, habt ihr die  Gelegenheit genutzt um den Schrank zu öffnen. Da strahlte es euch entgegen, bunte Tüten und Verpackungen. Ein Griff und die lila Verpackung war offen. Ein Stück braune Masse mit einem süßlichen Geruch lag in eurer Hand. Da letzte Stück braune Masse was in eurer Hand lag sah irgendwie anders aus und roch vor allem auch anders. Naja, Ihr habt es in euren Mund gesteckt und der süße Geschmack hat euch für immer verzaubert. Ab diesem Zeitpunkt wart ihr der magischen Wirkung von Schokolade verfallen.
So etwas haben Mama und Papa auch, aber es ist kein Schränkchen sondern eine Schublade. Mama hat gesagt, dass sie heute Morgen so lange nichts von mir gehört hat und ihr die Stille doch sehr verdächtig vor kam. Ein Blick ins Wohnzimmer brachte dann Gewissheit. Ich hatte die Schublade schön ausgeräumt und eigentlich wollte ich zum nächsten Schritt über gehen und die ersten Verpackungen öffnen. Mamas Blick hat mir aber gesagt, dass dies keine gute Idee ist und deshalb habe ich es wieder ordentlich eingeräumt. Aber ganz unter uns, jetzt weiß ich ja wo die Schätze versteckt sind.
Bis dann, Euer Schokohase Ronja.

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