Blogparade: Die Geschichte meines Blogs
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Seit langer Zeit möchte ich mal wieder  an einer Blogparade teilnehmen. Ich habe mich für die Blogparade von „GECKOweb – Die Geschichte meines Blogs“ entschieden. Denn bei mir war es ja auch eher zufällig, dass ich zum Bloggen gekommen bin.

Wie fing alles an?

Angefangen hat alles im Jahre 2010, da wurde unser Kind geboren. Leider 9 Wochen zu früh und nicht bei uns zu Hause sondern im Urlaub an der Ostsee. Es sollte der letzte Urlaub sein, „bevor es richtig losgeht“. Es war das Fußball-Weltmeisterschaftsjahr – und ich glaube Brasilien hat gespielt, als meine Frau in der Blutungen bekam. Sie musste mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Am Tag danach waren wir eigentlich noch zuversichtlich, dass wir bald nach Hause können. Aber das sah am dritten Tag im Krankenhaus dann wieder ganz anders aus. Da wurde nämlich unsere Tochter per Kaiserschnitt geholt. So war es nicht geplant – und der Schock saß im ersten Moment tief. Nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Freuden und Verwandten in der Heimat.
Nachdem die ersten Schrecksekunden (Tage) überwunden waren, war uns klar, dass wir an der Situation sowieso nichts mehr ändern konnten und deshalb das Beste daraus machen sollten. An Strand war nicht mehr zu denken, wir hatten schließlich nur noch unsere Kleine im Kopf. Für uns war natürlich alles neu. Ich glaubte, dass ich nie wieder in diese Situation kommen werde – und deshalb wollte ich das aufschreiben, was die „Junge Familie“ so erlebt. Außerdem mussten die „Daheimgebliebenen“ ja mit Informationen über unsere „Lütte“ versorgt werden. So habe ich einen Blog auf meiner alten Internetseite eingerichtet und es entstand in Geschichte über „Ronja, wer früher kommt ist länger da„. Das Besondere daran war, dass die Geschichten aus der Sicht unseres Kindes geschrieben wurden.
Wir waren 47 Tage in der Uni Klinik Lübeck, haben gelacht, geweint, Freunde gefunden und waren dann letztendlich doch wieder froh, zu Hause zu sein.

Und was kam nach den ersten Blogversuchen?

Die Monate zogen ins Land. Ronja ist unser erstes Kind – und wir hatten alle Hände voll zu tun. Ich hatte mir überlegt, „Ronjas erste Bloggeschichten“ für die Ewigkeit auf Papier zu bannen und deshalb den Blog als Vorlage genommen und ein Buch verfasst. Das Ganze habe ich 20-mal drucken lassen und an die Verwandten verteilt. Dabei ist mir aufgefallen, dass es doch irgendwie schön ist, in den „erlebten Tagen“ zu schmökern. An einige schöne Sachen konnte ich mich schon nicht mehr erinnern, erst als es ich gelesen hatte, kam es mir wieder in den Sinn.
Dabei fiel mir auf, dass es mit vielen anderen Momenten nach der Geburt genauso war. Tolle und witzige Augenblicke mit unserem Kind waren einfach weg. Über ein Jahr nach dem ersten Blog habe ich dann Babys-Bloggerwelt gestartet. Natürlich wieder aus Kindersicht, denn wenn man die Geschichten aus den Augen eines Kindes betrachtet und schreibt, ließt es sich ganz anders.
Einige Zeit später ist dann „Emma„, die Tochter eines befreundeten Paares mit gelegentlichen Geschichten eingestiegen.

Nur Blogs aus Kindersicht! Reicht das?

Verwandte und Bekannte lesen natürlich gerne die Geschichten, vielleicht kommen sie sogar selber darin vor. Eine riesige Lesergemeinschaft habe ich aber nicht. Jedenfalls nicht mit dem Baby-Blog. Ich selber bin deshalb auch mit dem Bloggen angefangen. Darin schreibe ich Geschichten, die mich vielleicht nerven oder interessieren, Sprüche von und über unsere Kleine, oder alles, was mich sonst so bewegt.
Eine große Leidenschaft von mir ist das Basteln. So habe ich einige Bauanleitungen geschrieben und veröffentlicht. Ein Carport, ein Klettergerüst, ein Sandkasten und einiges mehr. Diese Anleitungen sind mittlerweile recht gut bekannt und auch bei Google weit oben. Es werden noch einige folgen.

Was bedeutet es, einen Internetblog zu haben?

Für mich bedeutet es nicht einfach nur zu schreiben, sondern mich mit dem Thema „Internet“ zu beschäftigen. Natürlich bedeutet es auch, ein paar Euros damit zu verdienen. Nicht viel, aber wenigstens etwas. Nur die allerwenigsten Blogs machen richtig Geld, aber ehrlich gesagt soll das auch nicht Sinn der Sache sein.
In erster Linie soll es einfach nur Spaß machen, mir und den Lesern!

Schöne Grüße

Torsten

 

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