Könnte mal einer „das Licht der Welt“ etwas dimmen?
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Heute war mal richtig was los, ich hab so ganz gemütlich bei Mama im Bauch geschlummert, da rupft doch glatt einer an mir rum und „plopp“ war ich draußen. Ihr könnt mir glauben, das passte mir gar nicht. Es war hell, ich war müde und mir war kalt. Deshalb haben sie mich auch erst mal in einen Inkubator gesteckt. Da sind Temperaturen wie in der Mama.

Nach einem kurzen Nickerchen wurde ich von einem Schluchzen wieder geweckt. Es war mein Papa, der Rotz und Wasser geheult hat. Zum Glück hatte Schwester Sylvia ´nen Megapack Taschentücher da. Der Arzt, der bei ihm stand, hat ihm erklärt, wie es um mich steht. Soweit wie ich das mitbekommen habe, sieht`s ganz gut aus. Ich brauche noch Atemunterstützung, weil die Lungenreifespritzen, die Mama bekommen hat, noch nicht angeschlagen haben. Nahrung bekomme ich erst mal über eine Magensonde, ein paar Antibiotika über eine Infusion, Wärme durch den Inku und Liebe von Mama und Papa, so lässt es sich leben.

Später kam Papa dann mit Mama, sie konnte natürlich noch nicht laufen und deshalb wurde sie einfach mit ihrem Bettchen auf die Station 12n geschoben. Da lagen wir dann so Bettchen an Bettchen und ich bin mir nicht ganz sicher, wer von uns beiden schlechter ausgesehen hat!

Bis morgen, Eure Ronja

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